Bei Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen für Alten- und Pflegeheime übernimmt WOCHNER immer häufiger auch planerische und organisatorische Aufgaben. 

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Als Ingenieur der Fachrichtung Holztechnik führt Adrian Wochner zurzeit noch gemeinsam mit seinem Vater Wolfgang den Familienbetrieb. Mit seinen 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übernimmt Sohn Adrian immer häufiger gewerkeübergreifende Modernisierungsaufträge insbesondere für Alten- und Pflegeheime.

Anfangs war Vater Wolfgang skeptisch. Heute hat er sich daran gewöhnt, dass das Unternehmen Aufträge übernimmt und ausführt, die über das Gewerk Tischler/Schreiner hinausgehen. Und hält das für eine Chance der Zukunft.

Gewerkeübergreifende Planung wird immer gefragter.

"Diese Planungsleistungen wurden in den vergangenen Jahren immer häufiger von unseren Kunden angefragt. Ich vermute, weil Handwerksbetriebe, die eine gewerkeübergreifende Planung anbieten, rar sind. Heute bieten wir unseren Kunden ganz offensiv Leistungen an, die uns in die Lage versetzen, die gesamte Modernisierung aus einer Hand zu liefern," so Wolfgang Wochner.

Konkret bedeutet das, dass WOCHNER auch für die Gewerke Elektro, Sanitär Angebote bei den entsprechenden Kollegen einholt und sie mit den eigenen Leistung zu einem Gesamtangebot bündelt. Dabei bleibt jedoch die Gewährleistung bei den jeweiligen Gewerken.

„Falls der Kunde separate Angebote haben möchte, empfehlen wir geeignete Betriebe“, betont Wochner. Eine Provision nimmt das Unternehmen dafür nicht. Eigentlich bräuchte man diese, weil man ja den Planungs- und Koordinationsaufwand kostenmäßig irgendwie abbilden muss. "Unser Ziel ist es, in absehbarer Zeit diese Leistungen als eigene Position vergüten zu lassen," so der Senior.

Aufträge, an denen das Unternehmen naturgemäß nur einen eher geringen Anteil hat, wie etwa Badumbauten werden nur dann übernommen, wenn der Kunde gleichzeitig die Kernleistungen abruft. Auf diese Weise bleibt die Wertschöpfung im Betrieb und die Planungsleistung wird über moderate Aufschläge abgebildet.

Wer Planungsaufgaben übernimmt wird Zielgruppenbesitzer.

Komplettangebote aus einer Hand nehmen insbesondere die Betreiber von Alten- und Pflegeheimen gerne in Anspruch. Denn die Modernisierung gehört ja, anders als beispielsweise bei Bauträgern, nicht zu deren Kerngeschäft, weshalb sie dankbar sind, dass WOCHNER als kompetenter Ansprechpartner diese komplexen Aufgaben übernimmt.

In der Branche hat sich zudem herumgesprochen, dass WOCHNER die unterschiedlichen Gewerke gut kennt, sodass Empfehlungen gern angenommen werden. Strategisch hat diese Vorgehensweise einen großen Vorteil: WOCHNER wird zum so genannten Zielgruppenbesitzer.

Noch lassen die meisten Kollegen die Finger von solchen Komplettangeboten. Wolfgang Wochner: „Man muss ja auch der Typ dafür sein, und Spaß daran haben, mit Menschen zu arbeiten. Viele Schreiner sind meiner Erfahrung nach eher maschinenaffin als menschenaffin. Für uns bedeutet das einerseits eine gewisse Alleinstellung. Leider fehlen aber auch Möglichkeiten für einen Austausch, denn in der Branche ist das Thema im Moment nicht wirklich präsent."

Gewerkeübergreifende Planung ist konkurrenzlos.

Aus Sicht von Adrian Wochner hat das Thema gewerkeübergreifende Planung Zukunft: „Wenn man sich vom Wettbewerb abheben will, ist das ein sehr gutes Instrument. Man ist ja quasi konkurrenzlos. Wenn wir dem Kunden ein Komplettangebot ausarbeiten, bekommen wir in der Regel auch den Auftrag. Falls nicht, dann, weil das Projekt nicht realisiert wird und nicht, weil ein anderer Handwerker beauftragt wird. Und dass ein Kunde mit unseren Entwürfen zu einem anderen Schreiner geht, haben wir noch nie erlebt."

Eigentlich könnte man bei Josef WOCHNER die Planungskompetenz noch besser in Szene setzen. Es ist angedacht, mit einem eigenen Planungsbüro am Markt aufzutreten. Einziger Engpass sind derzeit noch die Mitarbeiter. Adrian Wochner ist aber überzeugt: "Wenn wir diesen Engpass gelöst haben, werden wir die Idee in die Tat umsetzen."

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